Bewerbungen

Im Deutsch-Unterricht wird auch das Thema BEWERBUNGEN behandelt.

Hier sind ein paar nützliche Links:

https://www.arbeitsagentur.de/bildung/bewerbung

Ein Erklärvideo eines Lehrers.

Bewerbungsanschreiben schreiben – schülerfreundliche Übersicht

1) Bevor du anfängst: Checkliste

  • Stellenanzeige genau lesen (Welche Aufgaben? Welche Anforderungen?)
  • Infos zur Firma/Schule/Einrichtung kurz anschauen (Website)
  • 3–5 passende Stärken + Beispiele notieren („Ich kann …, weil ich … gemacht habe“)
  • Unterlagen bereitlegen: Lebenslauf, Zeugnisse, ggf. Praktikumsnachweise

A) Bewerbungsanschreiben als 

Brief

 (klassisch als PDF)

Aufbau (von oben nach unten)

  1. Absender (deine Adresse, ggf. Telefon, E-Mail)
  2. Empfänger (Firma + Ansprechpartner + Adresse)
  3. Ort, Datum
  4. Betreff (klar und ohne „Betreff:“)
    • Beispiel: Bewerbung um einen Praktikumsplatz als … (Zeitraum)
  5. Anrede
    • Sehr geehrte Frau … / Sehr geehrter Herr …
    • Wenn kein Name da ist: Sehr geehrte Damen und Herren
  6. Einleitung (2–3 Sätze)
    • Warum du schreibst + was dich interessiert
  7. Hauptteil (2–3 Absätze)
    • Warum diese Stelle / dieser Betrieb?
    • Warum du passt: 2–3 Stärken mit Beispiel
    • Was du mitbringst: Kenntnisse, Projekte, Praktikum, Ehrenamt etc.
  8. Schlussteil (2–3 Sätze)
    • Wunsch nach Gespräch + Verfügbarkeit
  9. Grußformel
    • Mit freundlichen Grüßen
  10. Unterschrift
    • handschriftlich (bei Papier) / eingescannte Unterschrift (bei PDF) optional
  11. Anlagen
    • Anlagen: Lebenslauf, Zeugnisse, …

Mini-Formulierungen (Brief)

  • Einleitung:
    über Ihre Anzeige auf … bewerbe ich mich um …
    Besonders angesprochen hat mich …
  • Stärken mit Beispiel:
    Ich arbeite sorgfältig, das habe ich z. B. bei … gezeigt, als …
  • Schluss:
    Über eine Einladung zum Gespräch freue ich mich. Ab dem … bin ich verfügbar.

B) Bewerbungsanschreiben als 

E-Mail

 (kurz + ordentlich)

Wichtig: E-Mail besteht aus 

3 Teilen

  1. Betreffzeile (sehr wichtig!)
    • Bewerbung um … – Vorname Nachname – ab (Datum)
  2. E-Mail-Text (kurz, freundlich, 6–12 Zeilen)
  3. Anhänge (meist ein PDF: „Bewerbung_VornameNachname.pdf“)

E-Mail-Text – Aufbau

  • Anrede
  • 1–2 Sätze: Worum geht’s (Stelle, Zeitraum)
  • 2–4 Sätze: Warum du passt (1–2 Stärken + Bezug)
  • 1–2 Sätze: Hinweis auf Anhänge + Gesprächswunsch
  • Grußformel + Name
  • Kontakt (Telefon, optional Adresse)

Beispiel-E-Mail (zum Anpassen)

Betreff: Bewerbung um ein Praktikum im Bereich … – Max Mustermann – 01.03.–31.03.2026

Text:

Sehr geehrte Frau …,

ich bewerbe mich um ein Praktikum im Bereich … im Zeitraum …. Besonders interessiert mich …, weil ….

Ich bin zuverlässig und arbeite gern im Team; das konnte ich z. B. bei … zeigen, als ….

Im Anhang finden Sie meine Bewerbungsunterlagen als PDF. Über eine Rückmeldung und die Möglichkeit eines kurzen Gesprächs freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

Max Mustermann

Telefon: … | E-Mail: …

Unterschiede: Brief vs. E-Mail (ganz kurz)

  • Brief: formaler, vollständiges Layout (Adresse, Datum, Anlagen) → meistens als PDF
  • E-Mail: kurzer Text + Anhänge, Layout ist „schlanker“ (keine postalischen Adressen nötig)

Häufige Fehler (die du vermeiden solltest)

  • Standardtexte ohne Bezug zur Stelle („copy & paste“)
  • Zu lange Texte (mehr als 1 Seite im Brief)
  • „Ich bin motiviert“ ohne Beispiel
  • Falscher Ansprechpartner / falscher Firmenname
  • Unklare Betreffzeile, viele einzelne Anhänge, schlechte Dateinamen